Was kostet eine Photovoltaikanlage mit und ohne Speicher? Ein realistischer Überblick

Die Frage nach den Kosten ist eine der ersten, die sich Interessenten stellen. Pauschale Antworten gibt es nicht, wohl aber realistische Preisbereiche und klare Faktoren, die den Preis beeinflussen.
Konkrete Preisbeispiele für Photovoltaikanlagen
Für ein typisches Einfamilienhaus ergeben sich folgende Richtwerte:
-> Photovoltaikanlage ohne Speicher
- ca. 9.000 bis 14.000 Euro
- bei einer Anlagengröße von etwa 6 bis 10 Kilowattpeak
-> Photovoltaikanlage mit Stromspeicher
- ca. 14.000 bis 22.000 Euro, abhängig von Speichergröße und Technik
Diese Preise beinhalten in der Regel Module, Wechselrichter, Montage, Planung, Anmeldung und Inbetriebnahme.
Was kostet ein Stromspeicher konkret?
-> Kleine Speicher mit ca. 5 Kilowattstunden Kapazität
- ca. 4.000 bis 6.000 Euro
-> Größere Speicher mit 8 bis 10 Kilowattstunden
- ca. 6.000 bis 9.000 Euro
Entscheidend ist nicht der größte Speicher, sondern der zum Verbrauch passende.
Typische Kostentreiber
Zu den wichtigsten Kostentreibern zählen die Modulqualität, die Art des Wechselrichters, die Speichertechnik, die Dachbeschaffenheit sowie Zusatzarbeiten wie Zählerschrankanpassungen. Auch Serviceleistungen wie Monitoring oder Garantien spielen eine Rolle.
Was im Preis unbedingt enthalten sein sollte
Ein seriöses Angebot umfasst nicht nur Hardware, sondern auch Planung, Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebnahme und Dokumentation. Fehlende Leistungen führen später oft zu unerwarteten Zusatzkosten.
Fazit
Die Kosten einer Photovoltaikanlage hängen stark von den individuellen Gegebenheiten ab. Entscheidend ist ein transparentes Angebot, das alle notwendigen Leistungen umfasst und langfristige Betriebssicherheit bietet.